BIO-Christbaumverkauf ab Dezember

BIO-Christbaumverkauf und weitere Aktionen ab Dezember

02.12. 17-20 Uhr BIO-Pizza Backen + Glühwein
09.12. 17-20 Uhr BIO-Würstchen grillen + Glühwein
16.12.  17-20 Uhr BIO-Pizza Backen + Glühwein
23.12. 17-20 Uhr BIO-Würstchen grillen + Glühwein

BIO Brot
Ab Dezember immer an geraden Kalenderwochen Freitag und Samstag zur Öffnungszeit
02.|03.|16.|17.|30.|31.Dezember

Am Biohof Karg in Kronungen gibt es bald Brot und Pizza aus dem eigenen Backofen

Hell und blitzblank glänzt der neue Verarbeitungsraum am Biohof Karg in Kronungen. Brot und Pizza will der junge Bio-Landwirt hier bald aus seinem Getreide und den Eiern seiner Hühner backen. Aber auch Marmelade oder Liköre aus den eigenen Früchten sollen hier hergestellt werden. Um solche regionalen Bio-Wertschöpfungsketten auf- und auszubauen, gibt es einen Fördertopf für Kleinprojekte aus dem Bio-Regio-Programm des Freistaats Bayern.

Auch Betriebe in der Ökomodellregion Oberes Werntal profitieren davon. Kleine Strukturen vor Ort sollen gestärkt, der Ökolandbau gefördert und ein Bewusstsein für regionale Kreisläufe geschaffen werden. Das ist auch Ziel der Staatsregierung, die deshalb für die 28 bayerischen Öko- Modellregionen (ÖMR) – drei davon in Unterfranken – seit diesem Jahr einen sogenannten „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“ aufgelegt hat. Parallel zum Regionalbudget, über das seit 2020 kleine Projekte für ehrenamtliches Engagement gefördert werden. Über 500 solche Kleinprojekte wurden im vergangenen Jahr in Unterfranken über das Regionalbudget gefördert, informiert Johannes Krüger vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken am Biohof Karg. In ganz Bayern waren es etwa 1300.

Es gibt maximal 10.000 Euro Fördergeld.

Auch 2023 wird es wieder den Öko-Fördertopf mit bis zu 50.000 Euro für Kleinprojekte pro Öko-Modellregion geben. Je Projekt ist eine 50-prozentige Förderung möglich, bei maximal 20.000 Euro Nettokosten. „Es soll die verschiedenen Anschaffungen erleichtern“, ermuntert Krüger zur Bewerbung. Aber auch Projekte zur Bewusstseinsbildung, etwa von Vereinen, könnten gefördert werden, ergänzt Öko-Modellregion-Managerin Anja Scheurich. Diese maximal 10.000 Euro Förderung hat Benedikt Karg nicht ausgeschöpft. Er hatte für seinen Brotback Plan bereits den Verarbeitungsraum in der neuen Halle am Naturlandhof gebaut, hatte schon einen gebrauchten, stromgetriebenen Ofen mit drei Kammern gekauft, dazu Geräte wie eine Knetmaschine. Aber für eine neue Teigausrollmaschine für die Pizzen, eine Gefriertruhe, die Edelstahltische als Arbeitsfläche und für 100 Brotkörbe beantragte er die Kleinprojekte-Förderung. Immer freitags und samstags gibt es Bio-Brot „Gut 50.000 Euro habe ich insgesamt in diesen Raum investiert“, bemerkt Karg. Denn in einer privaten Küche darf er nichts für den Verkauf herstellen, erklärt er. Im neuen, gefliesten Raum, den die Lebensmittelkontrolle bereits abgenommen hat, darf er allerdings kein Fleisch und Käse verarbeiten. „Da bräuchte es noch extra Einrichtungen dafür.“ Kargs Idee lautet: Das eigene Getreide selbst veredeln und Roggen, Weizen, Dinkel, Hirse, Hafer oder Lupinen als Rohstoffe für qualitätsvolles Sauerteigbrot hernehmen. „Ich kenne einige Bäcker, mit deren Hilfe werde ich den Teig herstellen.“ Und weil er nicht von Zeit getrieben sei, könne ein Sauerteig bei ihm auch länger gehen. Über seinen Hofladen will er das Bio-Brot vermarkten, „wahrscheinlich immer freitags und samstags“. Im Herbst will er damit anfangen.

Rechtzeitig zu seinem Bio-Christbaum-Verkauf will er zudem besondere Aktionen starten: mit Glühwein und frischer selbst gemachter Pizza aus seinem Steinbackofen. „Die Leute warten richtig darauf.“ Wie Karg so haben auch vier weitere Bio-Direktvermarkter im Oberen Werntal ihre Wertschöpfungskette ausgebaut und eine Kleinprojekte-Förderung erhalten, informiert Anja Scheurich: der Siebenäckerhof in Niederwerrn für einen Eierautomaten und einen Verkaufsautomaten, Markert’s Dein Biobauernhof in Hambach für eine Siebreinigung zur Getreide-Direktvermarktung, ebenfalls in Hambach der Lindenhof von Gerold Ort für einen Kühlkoffer-Anhänger für die Bio-Angusrind-Vermarktung sowie der Biohof von Herbert Krückel und Sabine Feddersen in Schleerieth für einen neuen Mobilstall und das Regio-Huhn-Projekt.

Die Direktvermarkter im Öko-Bereich haben während der Corona Zeit profitiert, weiß Karg. Aktuell aber spüren sie, dass sich aufgrund der Energiekrise die Prioritäten der Kunden beim Einkaufen verschieben. „Obwohl viele Bioprodukte aus der Region billiger erhältlich sind“, meint er. „Respekt für den Mut“, lobte Poppenhausens zweiter Bürgermeister Manfred Breitenbach die Brotback- Idee von Benedikt Karg. „Wir finden es super, dass junge Bauern so voranschreiten“, gibt er die Haltung der Gemeinde wider.

Zumal es in Kronungen selbst außer Kargs Hofladen keine Einkaufsmöglichkeit gibt und in der Gemeinde Poppenhausen auch nur einen Discounter, aber keinen handwerklichen Bäcker mehr. Hinweis: Auf der Internetseite www.oekomodellregionen.bayern/oberes-werntal können Projekte zur Förderung aus dem „Verfügungsrahmen Öko-Projekte“ für 2023 eingereicht werden. Außerdem ist ein neuer Bio- Einkaufsführer für die Region einsehbar.

Bild und Textquelle: Mainpost

Jubiläum auf Kronunger Biohof

Seit drei Jahrzehnten bereits bewirtschaftet Klaus Karg seinen Hof nach ökologischem Landbau. Warum er das bis heute nicht bereut hat und welche Perspektiven es gibt.

Die 68er Generation und die Proteste gegen die Kernkraft haben Klaus Karg bewogen, sich intensiv mit ökologischem Landbau zu beschäftigen. Vor 30 Jahren stellte er seinen Kronunger Hof um, und war damit einer der ersten in der Region.

Das obere Werntal konnte früh auf Ökolandwirte verweisen. Als Bio-Pioniere gelten Rudolf und Hannelore Göbel (Maibach), die bereits in den 70er-Jahren ihre Felder nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus bewirtschafteten. Ein Jahr vor den „Karg`s aus Kronungen“ war Udo Rumpel aus Schraudenbach auf Ökolandbau umgestiegen.

Aktuell sind 67 Öko-Betriebe in der Landwirtschaft registriert, berichtet Anna-Kathrin Paar (Öko-Modellregion Oberes Werntal). Die Landwirte gehören fünf Bio-Anbauverbänden mit unterschiedlichen Profilen an. Neben Naturland, dem sich Klaus Karg anschloss, sind auch Bioland, demeter, Biokreis und Gäa vertreten.

Klaus Karg hatte den Hof 1972 als traditionellen fränkischen Betrieb, der als Aussiedlerhof vor den damaligen Dorfgrenzen gegründet wurde, übernommen, Milchvieh inklusive. Eigentlich wollte er als Nebenerwerbslandwirt weitermachen, hatte sich zum Kfz-Schlosser aus- und weitergebildet. Er übernahm den Hof dann doch hauptberuflich und schloss sich 1990 dem damals noch kleinen Kreis der Naturlandhöfe an. Später war Klaus Karg zwölf Jahre als Sprecher für die Naturland-Betreibe der Region aktiv.

Den eigenen Hof hat er Stück für Stück umgestellt, zwei Jahre (wie damals vorgegeben) hat dies gedauert, meinte Klaus Karg im Rückblick. Die veränderten Rahmenbedingungen für den Ackerbau stellten Karg nicht vor größere Probleme. 2009 zwang ihn dann eine Herz-OP zum „Kürzertreten“. 2013 wurde die letzte Kuh verkauft, Sohn Benedikt übernahm in diesem Jahr den Hof, zuerst als Pächter, 2016 dann als Eigentümer. Benedikt Karg, das jüngste der drei Kinder, hatte Maschinenbau studiert, sein zweites Studium im Ökolandbau als Bachelor erfolgreich abgeschlossen.

Benedikt Karg hat den Hof im Sinne seines Vaters fortgeführt und auch die Tradition der Hoffeste aufrecht gehalten. 200 Hühner sind die einzigen „Viecher“ auf dem Bauernhof. Sie leben in einem Mobilstall auf den Feldern der Karg`s. Er setzt auf den Anbau von Getreide, von Hirse, Weizen und Dinkel, dazu Kartoffeln und Sonnenblumen. Darüber hinaus ernten Benedikt Karg und seine Frau Eleonore Geier das Obst ihrer Streuobstwiesen, und lassen die Früchte zu Saft und Schnaps verarbeiten. Auf dem Hof ist ständig was im Wandel begriffen, berichtet Benedikt Karg, der den Hofladen ausbauen möchte. Zu den Produkten aus eigener Produktion gibt es auch Angebote anderer befreundeter und bekannter Betriebe. Drei Sorten Öko-Bier kann man schon jetzt im Hofladen kaufen. Natürlich habe sich der Maschinenpark seit 1990 verändert, moderne Hilfsmittel sind dazugekommen, die neue Halle hat Benedikt Karg mit seinem neuen Logo und vier Gemälden verschönert. Anna Katharina Paar (Öko-Modellregion) freut sich über das Engagement von Benedikt Karg.

Der Landwirt sitzt seit Mai im Poppenhäuser Gemeinderat, zählt zu den Akteuren rund um den Kronunger Backofen und vertritt seinen Beruf in einigen Gemeinden. Mit der Öko-Modellregion fühlt sich Benedikt Karg stark verbunden. Zuletzt konnte Anna-Katharina Paar bei Ihrer Höfe-Tour 2020 Bürgermeister, Gemeinderäte und Verwaltungsmitarbeiter auf dem Kronunger Hof begrüßen. Als Station wurde der Betrieb auch 2016 und 2017 bei Bio-Höfe-Radtouren angefahren. Der Naturlandhof beteiligte sich bei einem Gemeinschaftsstand auf der Ufra2016 und beteiligte sich im letzten Jahr beim Fokus-Natur-Tag.

Die Öko-Modellregion möchte möglichst viele Akteure miteinander vernetzen. Die Bio-Landwirte spielen dabei eine wichtge Rolle. Demnächst möchte Anna-Katharina Paar Großküchen und Catering Firmen überzeugen, vermehrt Produkte aus biologischem Anbau zu verarbeiten.

Quelle: Mainpost

 

Kartoffelernte

Die Kartoffelernte 2018 ist bei uns dieses Jahr so früh wie noch nie erfolgt. Da im Juli und August Regen doch recht rar war wurde die Abreife beschleunigt. Der Ertrag hielt sich in grenzen doch dadurch können wir ihnen dieses Jahr eine Spitzenqualität anbieten.
Die Sorten Quarta, Laura, Gunda und Ditta haben wir für sie ausgewählt.

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